Veneers

Frau A. lacht gerne und dabei sind ihre oberen Schneidezähne bis zum Zahnfleisch gut sichtbar. Zunehmend störte sie die auffallenden Schmelzveränderungen, die sich mit dem Alter an den Zähnen eingestellt hatten. Besonders davon betroffen sind häufig Personen, bei denen eine kurze Oberlippe die Zähne und das Zahnfleisch geringer abdecken.
Dadurch werden die Zähne nicht so intensiv vom Speichel umspült, dem ja eine wichtige Reinigungs- und Remineralisationsfunktion zukommt. Wenn dann noch häufig Zitrusfrüchte, wie in diesem Fall, gegessen werden, löst sich der Zahnschmelz auf wie ein Bonbon beim Lutschen. Diese sogenannte Schmelzerosion verändert die Zahnform, ruft dunkle Schattierungen hervor, außerdem kürzen sich die Schneidekanten ein. Die Proportionen stimmten nicht mehr.

Schon seit Anfang der 90iger Jahre, damals noch als Pionier auf diesem Gebiet, gehören Vollkeramische Systeme wie Inlays, Teilkronen, Veneers und Kronen aus Vollkeramik ohne Metallunterbau zu meinem Behandlungsspektrum. Bei Frau A. habe ich die Form und Farbe der Oberkieferfrontzähne mit Kermikschalen (Veneers) wieder hergestellt. Vorab wurde an einem Modell der Ausgangssituation die optimale Formgebung mit Wachs festgelegt (linkes Foto). Dann wurden die Zähne minimal in ihrer Form an der Vorderseite beschliffen, um Platz für die dünnen Keramikschalen zu schaffen.
Diese werden dann in aufwändigen Arbeitsschritten mit dem Zahn verklebt. Das Ergebnis wirkt natürlich und ist ästhetisch unübertroffen (rechtes Foto). Diese hervorragenden Ergebnisse erziele ich mit individuell geschichteten Keramikrestaurationen, die den natürlichen Aufbau des Zahnes aus farbgebendem Zahnbein und transparentem Zahnschmelz nachbilden. Im Gegensatz dazu fallen oberflächlich bemalte, aus einem Block gefräste oder gegossenen Keramikrestaurationen in Bezug auf Natürlichkeit deutlich ab.

Zustand zwei Jahre nach Eingliederung der Vollkeramischen Veneers und der Krone an dem mittlerer Zahn. Da sich auf Keramik weniger Zahnbelag ablagert als auf Zahnschmelz oder sogar Kunststoff (Composit), müssen auch Keramikrestaurationen sehr passgenau sein, damit die Kunststoffklebefuge möglichst klein ist.

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