Ästhetisch Rekonstruktive Zahnheilkunde auf höchstem Niveau

Implantatgetragene Prettau-Zirkon-Brücke, IPS e.max-Kronen

Angstpatient, Behandlungsbereit durch Hypnose

Ein stark zerstörtes, unversorgtes Gebiss ist selten geworden, es sei denn, Angsterkrankungen verhindern eine rechtzeitige Zahnsanierung.
Auf Empfehlung seiner Arbeitskollegin fand Herr X. den Weg in unsere Praxis. Der Gedanke an seine desolaten Zähne löste in ihm Panik aus und hinderte ihn seit Jahrzehnten an einer Zahnsanierung. Zahnpflege wurde unterlassen, sie hätte ihn mit der Situation konfrontiert.

Die erste Sitzung dauerte drei Stunden. In Hypnose konnte sich Herr X von dem Geschehen in seinem Mund abkoppeln und die Zähne zur Reparatur abgeben. Es wurde das Gebiss gereinigt, drei Zähne entfernt und die Lücken provisorisch versorgt. Durch Zahnlockerung und -wanderung war kein korrektes Aufbeißen mehr möglich, Herr X war okklusal desorientiert, die Kaumuskeln stark verspannt. In den folgenden Sitzungen wurden weitere Zähne entfernt und Karies entfernt. Mehrstufiges Einschleifen führte zu einer eindeutigen Schlussbisssituation. Weitere Parodontalbehandlungen stabilisierte die Mundgesundheit. Die im Unterkiefer verbliebenen 5 Zähne ergänzte ich um drei Implantate. Die Einheilzeit nutze ich für weitere Behandlungen wie z.B. Wurzelfüllungen. Die verbliebenen Eckzähne und Prämolaren versorgte ich mit einem Langzeitprovisorium.

Sechs Implantate im Oberkiefer mit Sofortversorgung

In chirurgisch anspruchsvollen Fällen arbeite ich mit einem Implantologen zusammen. Im Oberkiefer hatten die Zähne aufgrund von Vorschäden und Fehlstellungen keine gute Langzeitprognose. Dr. Raphael Borchard, Münster entfernte die restlichen Oberkieferzähne und verankerte sechs Implantate. Die geplante Brückenkonstruktion erlaubte eine freie Positionierung der Implantate in Bereiche mit ausreichendem Knochenangebot. Zusätzliche knochenaufbauende Maßnahmen waren deshalb nicht notwendig.

Eine Kunststoffinterimsversorgung wurde noch am Operationstag eingegliedert und mit den Implantaten verschraubt. Sie verblockte die Implantate, so dass diese sofort belastet werden konnten. Herr X war glücklich, ging er doch mit festen Zähnen nach Hause.

Definitive Versorgung des Unterkiefers

In der mehrmonatigen Einheilphase der Oberkieferimplantate versorgte ich den Unterkiefers abschließend mit einer Brücke aus keramisch verblendetem Zirkongerüst und IPS e.max-Kronen auf Implantate (Dentallabor Borchard, Münster).

Prettau Zirkon CAD/CAM Brücke auf Implantat

Zum Schluss erfolgte die Versorgung des Oberkiefers. Es mussten nicht nur Zähne (weiß), sondern auch fehlendes Zahnfleisch (rot) ersetzt werden. Dieses bedingt eine breitere Auflagefläche der Brücke auf dem Kieferkamm. Der Zahnersatz wird mit den Implantaten verschraubte und kann vom Patienten zur Reinigung nicht heraus genommen werden. Da Keramik bioverträglicher ist als der übliche Kunststoff, haben ich für den ästhetisch und technisch anspruchsvollen Zahnersatz ein CAD/CAM-Verfahren gewählt, bei dem die Brücke mit Zähnen und Zahnfleisch aus hochfestem Prettau Zirkon in einem Stück gefräst wird. Der Zahnfleischanteil wird rot eingefärbt.

Für eine optimale Ästhetik der Zähne sorgt eine keramische Verblendung (Labor Edelmann Landwehr, Münster). Die Übertragung der Mundsituation mit dem Kieferkamm und den Implantaten in den Zahnersatz ist eine echte Herausforderung. Die Verbindungen zwischen Implantat und Zahnersatz muss absolut genau sein. Anders als natürliche Zähne haben Implantate keine Eigenbeweglichkeit, die für einen Ausgleich sorgen kann.

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